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Entsafter Paradies

29. November 2015


Juice Fitness
12. August 2015

Tag 14/14
03. August 2015


Das ist Juicing
20. Juli 2015

Saftige Vorteile
20. Juli 2015

Aloha Aloe Vera
26. Juni 2015

Keep it basisch!
16. Juni 2015

Pop-Up Tea
04. Juni 2015

Ick hab dicke Nüsse!
02. Juni 2015

Juice Tatoos
30. Mai 2015

Was uns wirklich nährt
13. Mai 2015

Kokosnuss Lust
30. März 2015

Kokosnuss Lust

Kokosnusswasser ist ein genialer Durstlöscher und steckt voller Nährstoffe der Superklasse.

Pures Kokoswasser kommt von den jungen, grünen Kokosnüssen und schmeckt sehr frisch, leicht süsslich. Kokoswasser ist keine Kokosmilch! Das Wasser sammelt sich in der Frucht, bevor es sich als Fruchtfleisch (genannt Kopra) auf der Innenseite der harten Schale absetzt. Erst aus diesem Fruchtfleisch wird dann die Kokosmilch hergestellt, die in Speisen oder auch Cocktails gemixt wird. Doch hier geht es nun um’s Kokoswasser. Meine erste Trink-Kokosnuss – frisch vom Baum – konnte ich vor 7 Jahren in Brasilien probieren – grandios! Vor zwei Jahren dann auf einer USA-Reise entlang der Westküste entdeckte ich die 100%-igen Kokosnussgewässer in Bars und Wholefoods Märkten, welche dort zum Standard-Repertoire der Regale gehören. Mit Genuss habe ich mich da durchgeschlürft! Mittlerweile gibt es auch bei uns - auf dem deutschen Markt - ein tolles Angebot verschiedener Kokowasser-Getränke, die es entweder im Biomarkt oder auch online zu kaufen gibt. Die Geschmäcker sind komplett unterschiedlich – je nach Palmentyp und auch Anbauregion. Und auch durch diese Kokosnusswasser-Sorten habe ich mich durchgetrunken. Denn pur schmeckt es ja schon super gut, doch auch als Superfood-Zutat für verschiedene Juices ist Kokoswasser genial. Hier meine 3 Favouriten, wobei ich KULAU definitiv auf Platz 1 setze. Die anderen Kokoswasser-Getränke er scheinen mir süsser, was ja auch den Ein oder Anderen anlocken mag.

 

  • Kulau
  • Coco
  • Vita Coco
  • Indi Coco

 

Wie immer findet Ihr unten ein Rezept – diesmal mit Kokoswasser: Die pure Kokosnuss Lust!

 

Was steckt denn nun im Kokoswasser drin, dass es in jedem Fall zu den Superfoods zählt? 

Kokoswasser bringt im wahrsten Sinne des Wortes FLOW in den Alltag  – es erhöht den Körperfluss, da es von Natur aus isotonisch wirkt - heisst: Kokoswasser hat den selben Elektrolyt-Mineralgehalt wie unser Blutplasma und beugt Dehydrierung vor. Es ist überdurchschnittlich reich an Elektrolyten wie Kalzium, Magnesium, Phosphor, Natrium und Kalium. Besonders Sportler schätzen diese Eigenschaft. Allerdings wird dieser Effekt bei den meisten Sport-Isotonikums nur durch künstlichen Zusatz erreicht. Und Kokoswasser bringt´s von Natur aus mit. Auch bei Verlust von Elektrolyten durch Magen-Darm-Geschichten oder zuviel “Kater”, hilft Kokoswasser schnell den Mineralienhaushalt wieder auf Vordermann zu bringen und den Blutdruck auszugleichen. Ein Ungleichgewicht im Elektrolythaushalt kann nämlich schnell zu hohem Blutdruck führen, welcher mit Kokoswasser gesenkt werden kann. Kokosnusswasser unterstützt auch die Gewichtsabnahme. Der Fettgehalt von Kokosnusswasser ist sehr niedrig. Es verringert den Appetit und gibt Sättigungsgefühl. Dies liegt an der hohen Konzentration an wasserlöslichen Ballaststoffen. Kokoswasser hilft von Innen, aber auch von Außen für z.B klare Haut bei Akne oder anderen Hautbeschwerden. Der Grund hierfür liegt in den nahrreichen Ölen, die Kokoswasser an die Haut abgeben, und welche dann in’s Blut übertreten. Studien haben herausgefunden, dass die Zytokine im Kokoswasser einen hohen Stellenwert im Bereich Anti-Aging einnehmen und einen anti-thrombotischen sowie anti-karzinogenen Effekt aufweisen. Interessant ist auch, das Kokoswasser in vielen tropischen Gebieten bei Notfällen vor Ort an der Unfallstelle intravenös (direkt ins Blut) verabreicht wird, um eine Dehydrierung und Zusammenbruch des Kreislaufs zu verhindern. Wow! De Gehalt des Kokoswasserds ist darüber hinaus auch sehr reich an Bestandteilen des Vitamin B-Komplex wie beispielsweise: Riboflavin, Niacin, Thiamin oder Folsäure. Diese Vitamine sind essentiell und können nur von externen Quellen von unsreem Körper aufgenommen werden. Wir produzieren sie nicht selbst. Botanisch betrachtet, gehört die Kokosnuss-Palme zur Familie Arecaceae und heisst mit wissenschaftlichem Namen: Cocos nucifera. Eine Kokosnuss enthält rund 200-1000 ml Kokoswasser; dabei kommt es auf den Palmentyp und auch die Größe an. Eine Kokospalme gibt mehrere hundert Nüsse pro Saison ab. Je nachdem, wo sie wächst (Nähe und Distanz zum Meer und Salzwassser, Klimaregion, Bodenverhältnisse etc.) – varriert auch der Geschmack des Kokoswassers. Also, ab in den Juice! Und wenn Ihr die Möglichkeit habt, Nüsse auf dem Markt zu kaufen, und Ihr ungefähr wissen wollt, wieviel Saft wohl in der Nuss sein mag: Shake it! Das Gluggern wird es Euch verraten, ob tatsächlich auch etwas vom frischen Juice enthalten ist. Viel Spaß!

Was uns wirklich nährt

RBB TV-Doku: Juicing ermöglicht Dir, mehr Nährstoffe durch Obst und Gemüse aufzunehmen, wie es mit einer regulären Mahlzeit wohl kaum möglich wäre. Rohkost liefert eine besonders hohe Dichte an lebensnotwendigen Ballastoffen, Vitaminen, Mineralien und Spurenelemente. Einen täglich frisch und selbstgepressten Saft zu trinken, bedeutet daher eine ideale Ergänzung in der Ernährung, um Reserven aufzufüllen und das Immunsystem zu stärken. Diesem Gedanken geht auch der aktuelle TV-Beitrag “Was uns wirklich nährt” von Angelika Wörthmüller nach. Eine Dokumentation, die verschiedene Betrachtungsweisen insbesondere zum Thema Krebs und Ernährungsformen beleuchtet. Ob Schulmediziner, Wissenschaftler oder Menschen – die mit neuen Ernährungsformen ihre Erkrankung wie Arthritis, Krebs oder Burnout lindern – sie alle sind sich in einem Punkt einig: Viel mehr Obst und Gemüse zur Stärkung des Immunsystems Sehr viel mehr als die durschschnittlich angesetzte Tagesportion. Frisch gepresster Saft flutet den Körper mit den wichtigsten Nährstoffen. Möglicherweise liegt im täglichen Juicen eine wahre Chance zur Heilung vielseitiger Erkrankungen. Frisch gepresster Saft gibt Kraft!

 

Entsafter Paradies

Wenn James Bond bereits mit Q zufrieden ist, dann sollte er mal mit den Entsafter-Experten der Blaue Olive sprechen! Ich war im Entsafter-Paradies bei Jochen und Dean in Österreich. Die Jungs sind spitze!

Kaum zu glauben, dass mich ein Küchengerät mal so aus dem Häuschen bringen würde: Ein Slow-Juicer. Hurra, der Klassiker – ich erfülle das Bild der Frau aus den 50-igern. Doch nicht nur ich, inzwischen ist es Salon-Gespräch. “Was hast Du denn für einen Entsafter? Wieso hast Du Dir den und nicht den anderen gekauft? Und wo hast Du ihn gekauft! Gibt es da auch Ersatzteile?” Selbst Männer erlebe ich mittlerweile, die “das Ding echt cool” finden und Tüfftler-Gespräche führen, wie damals vor der Schule über’s Mofa. Ein guter Entsafter ist für uns Juice-Liebhaber genau so wichtig wie für Surfer das Surfbrett. Super Entsafter – super Welle! Und jeden Tag im Einsatz.

1 A Einkaufs-Beratung und Reperatur-Service bekommt man beim Team der Blauen Olive. Und das ist nicht üblich im Entsafter-Business. Die meisten Geräteverkäufer “verkloppen” die Ware, Dean und Tommyversprechen etwas von Garantie und kümmern sich nicht die Bohne um Reperaturen. Bei Jochen und Dean ist das anders. Sie haben eine eigens eingerichtetet Werkstatt und kümmern sich liebevoll um jedes einzelne Gerät, was dann doch mal hinken sollte oder ein Ersatzteil benötigt.

Und dann vor drei Wochen: 2015-11-23 16.30.28Kawumms!…”Das darf nicht wahr sein!…” Tausend Mal erzähle ich selbst, dass man niemals harte Kerne oder Gegenstände in die Öffnung des Entsafters geben soll. Und genau das ist mir ausversehen passiert. Nichts ging mehr vorwärts noch rückwärts. Die Schraube hatte sich so verbogen, dass ich nichtmals mehr den Deckel öffnen konnte. Auweia – der Entsafter ist 470 Euro wert! Also rufe ich Jochen und Dean an, und schildere, dass sich meine Schraube komplett verbogen hat. Jochen lacht: “Ja geh biiitte, Sophie – des is scho bleed, des Grrät’ musst ah scho uns zeign’! Mach a mal a Foto oder oder schick uns des Gerät.” Ich packe einen Karton. Und dann kommt die Idee: Ich will das jetzt sehen – Europa´s Entsafter-Paradies! Einige Tage später sitze ich im Zug nach Linz mit Entsafter unter dem Arm.

Jochen und Dean sind die Entsafter-Großhändler, die Europa mit den unterschiedlichsten Slow-Juicern versorgen. Absolute Tec-Spezialisten und Profis, wenn es darum geht, die beste Qualität ausfindig zu machen, die der Entsafter-Markt inzwischen bietet. Bei ihnen findet man die Perlen der Geräte und dazu ein blitzschneller Versand. Seit ein paar Monaten telefonieren wir viel hin und her. Denn die Beiden haben bereits zahlreiche meiner Kunden mit Geräten versorgt und betreuen sie bei technischen Rückfragen.

Im beschaulichen Linz steht das große saftige Lager mit den unterschiedlichsten Modellen: Vertikale und horizontale Entsafter für kaltgepresste Säfte (Slow-Juicer) bis hin zur manuellen Weizengras-Saftpresse. Bei der Frage, ob sie auch Zentrifugengeräte verkaufen lächeln die Beide nur mild. Ok ok, diese Frage ist überflüssig, denn Juice Experten wissen einfach, was gut ist: Kaltgepresst mit Slow-Juicern. Und da steht auch schon der Superstar vor mir: Der Angel WP_20151126_11_44_47_RichJuicer – die Harley Davidson unter den Saftpressen. Die ist für die Hardcore-Viel-Juicer und liegt preislich über 1000,- Euro.

Nächstes Jahr!”, denke ich mir und gucke, was es sonst noch gibt. In Jochen und Dean’s Show-Küche stehen drei verschiedene Sana in unterschiedlicher Farbe. WP_20151126_11_17_26_Rich 1Ich habe ihn in weiß und bin – wenn ich ihn nicht gerade kaputt mache – total happy! Macht feinsten Saft, eignet sich für hartes und weiches Obst/Gemüse sowie Kräuter (Petersilie, Koriander, Weizengras im Mix mit anderen Zutaten, etc.). Mandelmilch mache ich 2x die Woche damit. Und weil ich liebendgern ein Faulpelz bin: Putzen ist bei diesem Entsafter schneller erledigt als bei den anderen. Top ist auch der Kuvings, wobei hier oftmals auch viele Reste in dem weiten Schaft stecken bleiben.

Aber vom Pressen her ist er auch erste Liga. Manch ein Entsafter kann noch ganz andere Sachen WP_20151126_11_49_19_Richaußer Saft. Wie z.B. die horizontalen Entsafter. Vertikale Entsafter wie der Kuvings B6000, der Hurom HU700 oder der vertikale Sana arbeiten sehr schnell und sind für Obst/Gemüse-Säfte prima geeignet. Die horizontalen Geräte – wie Oscar, der Angel Juicer oder der horizontale Sana by Omega sind vielseitiger einsetzbar und speziell für Weizengras -und Blattgemüseverarbeitung nochmals wesentlich besser! Es kommt also darauf an, was man selbst im Alltag möchte. Und ich möchte nun unbedingt meinen Sana (vertikal) zurück! Also nimmt mich Jochen mit in die Werkstatt und sein Kollege Tommy macht sich ans Werk. Er schraubt den gesamten Entsafter auf, weil die Schraube tatsächlich komplett verbogen war. Neugierig schaue ich mich in der Werkstatt um.

HunderTommy am Werkte von Ersatzteilen. “Geht denn oft ein Entsafter kaputt?”, frage ich Dean. Der gebürtige Amerikaner aus Californien antwortet: “Nein, eigentlich nicht…!” und grinst mich an (okay, hab schon verstanden): “Es ist so, dass die Nachfrage und Nutzung von Slow-Juicern erheblich gestiegen ist und nicht jeder Anbieter sich bei technischen Rückfragen um die hochwertigen Geräte kümmert, wenn es Probleme geben sollte. Da sind wir auf weiter Flur, quasi die Einzigen und bedienen auch Kunden, die ihr Gerät woanders eingekauft haben und beispielsweise nun einen neuen Filter benötigen. Allerdings für einen kleinen Aufpreis, der bei unseren eigenen Kunden natürlich entfällt. Deine Kunden sind ja bei uns registriert.” Das beruhigt mich – also, immer schön weiter über mich bestellen ;-)). Tommy drückt auf den Startknopf – und da läuft er wieder. Mein Juice-Kumpel ist wieder gesund, und ich bin happy. Jochen und ich zockeln zurück in die Show-Küche. Erstmal Saft machen! Und dann sitzen wir noch einige Stunden beisammen, plaudern über die Juice-Szene in Deutschland, schmieden gemeinsame Pläne für das kommende Jahr und freuen uns, dass es immer mehr Menschen gibt, die in die saftige Bewegung einsteigen. Wer also noch einen Entsafter braucht: Schaut Euch bei Jochen, Dean und Tommy um.


By the way Mr. Bond: Q kann einpacken! Wenn sie das nächste Mal nach einer technischen Neuheit im Juicing-Business Ausschau halten oder ein technisches Problem vorliegen sollte…dann wählen sie diese Nummer: 0043 732 922 752 ….oder auch meine :-)
Happy 1. Advent!

Juice Fitness

Top-Saftrezepte für Deine Fitness
Bald geht es wieder los: Am 27. September 2015 ist der 42. Berlin Marathon! Und ja, es gibt sie, die speziellen Obst- und Gemüsesorten für kaltgepresste Säfte, die Dich beim Training besonders gut unterstützen.

Gundula Cöllen, Gründerin von Becycle www.becycle.de, bereitet sich in ihrer Freizeit auf ihren 1. Marathon vor.  “Die letzten Jahre war ich immer nur Zuschauer und habe die vielen Läufer nur vom Rande bewundert. Vor fünf Jahren bin ich zwei Halbmarathon in Sydney mitgelaufen, und da habe ich die Atmosphäre sehr genossen!”

 

Um sich körperlich und geistig darauf einzustellen, trainiert sie nun 1x wöchentlich mit Personal Trainer Egidijus und läuft fast täglich ihre Runden auf der Tartanbahn oder durch Berlin entlang der Spree und im Tiergarten.

Egidius Pranckus ist spezialisiert auf Marathon Training! Wer noch Motivation braucht, hier sein Kontakt: mmailto:Pranckus_egidijus@gmx.de “Wir machen sehr viel Laufschule und Intervall Training. Dann gehört ein langer Lauf (28-32km) zusätzlich zum Wochenprogramm dazu, sowie drei 75 minütige Läufe. 2 Ruhetage sind auch drin!”, berichtet er. “Das Training ist gut zu schaffen, nur muss ich mein “Feier-Programm” am Wochenende auf einen Abend reduzieren, sonst schaffe ich den langen Lauf am Sonntag nicht.”, grinst Gundula.

 

Kürzlich hat Gundula bei mir einen 5-tägigen Juice-Cleanse gemacht, um den Darm und somit ihren Stoffwechsel richtig in Schwung zu bekommen. Dabei hat sie die Power, die in frisch gespressten Säften steckt für sich entdeckt und ist seit dem ein absoluter Juicing Fan. “Ernährung macht 80% aus, Training 20%. Das sind auch die Worte meines Trainers.”, meint Gundula. “In der Woche, wo ich nur Juices getrunken habe, konnte ich meinen Körper ganz anders wahrnehmen und esse seitdem viel bewusster und gesünder. Man kann alles über die richtige Ernährung steuern – mind, body & soul… so blöd es auch klingt. ”

 

Auf die Frage hin, welche Juice-Rezepte sie speziell zur Unterstützung ihres Trainings zubereiten könnte, habe ich hier einige Juice-Rezepte zusammengestellt, die Euch speziell beim Workout unterstützen sollen.

 

Gundula’s Leitsatz: “Es ist nicht der beste Athlet, der gewinnt, sondern derjenige, der am besten vorbereitet ist.” (Arthur Lydiard) Und dann verrät sie uns, dass wir bitte ab Kilometer 32 die Daumen drücken sollen. “Weiter bin ich noch nie gelaufen in meinem Leben!”

 

Auf geht’s & let’s juice: Wir pushen Dich am Marathon mit Saft!
Übrigens: Becycle wird das erste Boutique Cycling Studio in Berlin Mitte sein, wo zu den besten Beats ein Workout der besonderen Art angeboten wird. “Registriert Euch auf www.becycle.de und die erste Klasse geht auf uns!”

Säfte für Pre- & Post-Workout
Frisch gepresste Säfte liefern einen hohen Gehalt an Enzymen. Sie weiten die Blutgefäße und verstärken den Blutfluss, so dass Nährstoffe und Sauerstoff in jeden Winkel des Körpers gelangen können, und Du beim Sport mühelos und ausreichend versorgt bist. Speziell grüne Säfte sind dabei ein absoluter Kicker, und können direkt schon mal zur neuen Routine vor dem Training werden. Sie bringen eine endlos lange Liste an gesundheitlichen Vorteilen mit sich. Doch hier mal ein Ausschnitt mit Blick auf die Fitness:

 

  • Erhöht die Anzahl der Blutkörper für eine erhöhte Leistung
  • Hilft bei der Atmung, insbesondere bei Ausdauersport
  • Gleicht oxidativen Stress aus, den ein intensives Training automatisch mit sich bringt und repariert Schäden auf Zellebene, die bei physischer Anstrengung aufkommen.

Am Besten trinkt man den Saft eine halbe Stunde vor dem Training. Hier zwei Rezepte, die wir für Gundula gemixt haben. Sie ist somit schon mal versorgt und happy!

 

Grüner Fit Kick

  • 2 Äpfel
  • 8 Stangen Sellerie
  • 2 Handvoll Spinat
  • 1 Handvoll Koriander
  • 1/4 Zitrone
  • 1 cm Ingwer (wer will)
  • 2-3 Blätter Minze

 

Roter Jump Start

  • 4 Karotten
  • 1 Rote Beete
  • 2 Zitronen
  • 1-2 cm Ingwer
  • Optional dazu: 1 Apfel oder auch Cayenne

 

Rote Beete ist reich an Nitraten, die der Gefäßerweiterung dienen. Auf diese Weise können die  Nährstoffe noch besser von den Muskeln aufgenommen werden. Wenn es um das Thema Knochenbildung geht, dann bringen auch Brokkoli und Grünkohl einen ordentliche Portion an Kalzium in den Saft. Achtung: Ein zu niedriger Kalziumwert kann den Körper anfällig für kleine Brüche oder Risse machen.

 

Wasser & Elektrolyte
Generell ist es natürlich wichtig, genügend Wasser während des Trainings zu sich zu nehmen, um sprichwörtlich im Fluß zu bleiben. Doch speziell auch nach dem Training benötigt der Körper Elektrolyte, um die angestrengten Muskeln wieder aufzupeppen.

 

Mein Tipp: Am Besten vor dem Training den Saft für “danach” vorbereiten, und in den Kühlschrank stellen. Denn zumeist hat man nach dem Sport nicht wirklich Lust den Entsafter für ein weiteres Glas Saft anzuwerfen.

 

Und hier speziell ein Pre-Workout Rezept. Diese Saft-Kombo erfrischt, gleicht den Elektrolyte-Haushalt aus und ist hoch im Gehalt von Antioxidantien. Sie neutralisieren freie Radikale, die bei körperlicherAnstrengung verstärkt ausgeschüttet werden.


Dabei ist die Ananas. Sie enthält Bromelain, welches ein natürlicher Anti-Entzündungsstoff ist, und nachweislich Blasen, Verstauchungen und Schwellungen entgegenwirkt. Ananas enthält zudem einen hohen Wert an Vitamin C, welches eine Schlüsserolle bei der Versorgung und Wiederherstellung von Gewebe zukommt. Außerdem schmeckt dieser Saft einfach nur gut!

 

Freshness

  • 1/4 Ananas
  • 6-8 Stangen Sellerie
  • 1 Fenchel
  • 1 Gurke
  • 1 Hand Minze
  • 2 cm Ingwer

 

Was pushed das Training noch?


Kokosnusswasser 
Wer beim Training stark schwitzt, benötigt ausreichend Elektrolyte. Der beste Saft, um seinen Elektrolytehaushalt aufzufrischen ist defnitiv Kokoswasser. Ob vor oder nach dem Training – Kokosnusswasser ist der absolute Geheimtipp sämtlicher Hochleistungssportler. Besonders, wenn man in einem heißen Umfeld trainiert – sei es in Räumen oder an heißen Tagen im Freien. Hier findet Ihr noch nähere Details. Haltet am Besten Ausschau nach natürlichem Kokosnusswasser im BIO-Markt – ungesüßt und bitte nicht in Alu-Dosen abgepackt! Kulau kann ich dabei immer wieder empfehlen.

 

Chia
Hier sei unbedingt Chia als Superfood erwähnt. Ich liebe Chia-Seeds. Sie stecken voller Omega 3 Fettsäuren für mehr Energie, Proteine und Antioxidantien. Bereits die Azteken und Inkas nahmen Chia zur Stärkung und Ausdauer für körperliche Leistung zu sich. Wenn man Chia einige Stunden vor einem längeren Workout zu sich nimmt, kann es dabei helfen, genügend Fette zur Verbrennung bereitzustellen. Insbesondere bei Ausdauersportarten wie beispielsweise Marathon, Hiking oder Mountainbike ist dies hilfreich, da hierbei konstant viele Kohlehydrate verbrannt werden und Chia somit die Balance hält. Der hohe Proteingehalt hilft insbesondere auch nach dem Training das Gewebe zu stärken.

 

Avocado im Juice, Nüsse und Samen
Wer länger am Stück trainiert oder an einem Wettkampf teilnimmt, dem seien ein paar Stunden zuvor ein grüner Saft empfohlen, und diesem einige Nüsse, Samen und Avocado beizumischen. Nüsse und Samen liefern wichtige Proteine und Kohlenhydrate. Und zusammen mit Avocado garantieren sie die Aufnahme wertvoller Fette für noch mehr Energie; besonders dann, wenn überdurchschnittlich viele Kohlehydrate abgebaut werden. Auch während des Trainings die ein oder andere Nuss zu knacken, sorgt für eine erhöhte Ausdauer.

 

Banane
Klaro! Ab in den Mixer, oben drauf den grünen Saft und schon ist der perfekte Pre- oder Post-Workout Juice in der Tasche. Banane enthält viele wertvolle Mineralien, Kohlehydrate, Ballaststoffe und Kalium, was wiederum insbesondere die Funktion von Muskeln und Nerven unterstützt und somit dem einen oder anderen Muskelkrampf vorbeugen kann. Wer sehr aktiv trainiert – vor allem im Sommer – der kann auch mal gut drei  Bananen am Tag vertragen. Bei regulärem Workout empfehle ich allerdings eher eine halbe Banane vor dem Training und eine Banane nach dem Training. Doch kommt dies sicherlich auch darauf an, ob man Fruchtzucker gut verträgt. Zu diesem Thema habe ich gelesen, dass wohl die Lieblingszone von Fruchtzucker tatsächlich die Region um den Bauch herum ist und hier sich dann auch gerne Fette ansetzen. Doch niemand kann mir erzählen, dass man von Fruchzucker dick werden würde! Nenenene Übrigens, tolles Buch: The Complete Guide to Food for Sports Performance: Peak Nutrition for Your Sport.

 

Heidelbeeren
Diese kleinen Kerlchen haben es in sich, da sie voller Antioxidantien stecken. Studien zeigen sogar, daß sie besonders nach dem Training den Körper um das dreifache zur Regeneration ankurbeln.

Tag 14/14

14 Tage Juicing-Basenkur!
Ich gleich mich aus! Etwas ganz anderes und Neues erleben – mehr für meine Gesundheit tun! Das will ich mit Juicing ausprobieren, darüber bloggen und Euch einladen, mich die nächsten zwei Wochen zu begleiten.


Mein Ziel: Mehr Energie – denn oft gähne ich mich viel zu häufig durch den Tag. Und ein paar Kilos könnten auch runter. Wie? 1 Juice pro Tag und dazu eine basenreiche Ernährung. Von Sophie bekommen ich die Juice Rezepte. Der Entsafter (Sana) steht bereit! Und ergänzend zum Juicing lasse ich mich für basische Gerichte von dem Buch “Die Basenkur – Der 14-Tage-Plan für mehr Gesundheit und Energie im Alltag” von Dr. Stephan Domenig inspirieren. Viel Spaß beim Lesen. Euer Gorch.

Tag 14/14 - 17. August 2015 - Festival
Am Donnerstag Mittag geht es zum Secrets Festival nach Marienwerder, eine gute Stunde mit dem Auto nördlich von Berlin entfernt. Wir suchen uns einen geeigneten Platz zum Zelten und erkunden dann das Festivalgelände. Im Gepäck vorbereitet das Essen. Die basische Ernährung während der vier Tage klappt gut. Da ich für die Essensversorgung zuständig bin, gibt es das, was das Buch vorgibt. Reis, Quinoa, Salat, Tomaten, Avocados etc. sind an diesen extrem heißen Tagen echt gut. Zum Glück fließt auch ein Seitenarm der Havel durch das Festivalgelände. Kleine Abkühlung für zwischendurch. Für Freitag ist um 16 Uhr der Workshop von Sophie angesetzt, wo sie erzählt was es mit „Juicing“ auf sich hat. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag juicen wir daher ganz frisch die 6 Liter Saft zur Vorbereitung für den Workshop. Macht viel Spaß, und wir können den letzten Proben nahe gelegenen Bühnen lauschen. Freitag, 16 Uhr. Es sind rund 40 Leute anwesend und Sophie erzählt drauf los. Viele Fragen werden gestellt. Der Saft kommt dabei als Juice Shots zum Einsatz, und bei der Hitze ist er für alle eine willkommene Erfrischung – auf Eis! Und da der im Anschluß stattfindende Workshop plötzlich ausfiel, nutzen wir Zeit vor Ort das restliche Obst und Gemüse auch noch zu entsaften. Eine Menge Spaß für alle! Vor allem ein kleiner Junge, ca. 7 Jahre alt, kommt immer wieder an den Tisch und fragt uns neugierig Löcher in den Bauch. Und ein kleines bisschen Saft für meine Basenkur bleibt auch noch übrig.

 

Anderswo ist anders
Zuhause war es ganz leicht und läuft fast schon von selbst, sich nebenbei mit gesunden Lebensmitteln zu versorgen. Doch nun auf dem Festival, ist es schwer diesen Weg beizubehalten. Denn Achtung: Hier gibt es einen Foodbereich…mit Currywurst und Pommes, Rippchen, Crêpes, belegte Stullen, Pizza, vietnamesischen Burgern, Eis…köstlich!!!  Durch den natürlich ganz anderen Tagesablauf und die Situationen werden die neuen, einigermaßen gefestigsten Ernährungsmuster nun wieder aufgewirbelt. Und so verfalle ich der einen, aber auch nur einzigen Currywurst mit Pommes…und dem Hamburger, welches ich aber im Falle des Hamburgers nicht bereue: Der war gut!

 

Jähes Ende
Am Samstag Nachmittag geht es wieder zurück nach Berlin und der Entsafter, den mir Sophie gegeben hat für die Zeit, geht wieder zu ihr in die Küche. Da stehe ich nun an dem Sonntag: Entsafterlos. Und nun merke ich, wie mir die Möglichkeit jetzt schon fehlt, schnell einen Saft zu pressen. Was mache ich denn nun Schönes, mit all den Sachen, die jetzt im Kühlschrank liegen: Grapefruit, Fenchel, Aprikosen, Gurken, Äpfel usw. Die schaue ich nun etwas wehmütig an.

Fazit Juicing Basenkur
Angefangen mit dem Plan der Basenkur und Juicing, lag an dem Buch, was ich bei Sophie gefunden habe. Der strukturierte Plan, mit drei Mahlzeiten sowie vielseitigen Rezepten, hat es mir einfach gemacht, in das Thema der bewussten, gesunden Ernährung einzusteigen. Doch ehrlich gesagt, haben die vielen Recherchen zum Thema Juicing, sowie die Vorbereitungen für Sophie`s Juice Cleanse Kunden, dazu beigetragen, dass die festen Mahlzeiten aus dem Buch, nicht so wirklich in meinen Alltag passten, und ich eher zu den Säften gegriffen habe. Oft lag es aber auch an meiner Laune und Zeitstruktur, dass ich dem Plan nicht wirklich nachkommen konnte – mit dem ganzen Kochen und Vorbereiten. Auch ist es auf lange Sicht schwer für mich als Student, preislich bei den vielseitigen Essenszutaten mitzuhalten. Zutaten für Säfte allerdings, sind da erschwinglicher für mich.

 

Geschmack
Was ich noch aus diesen 14 Tagen mitnehme, sind vor allem die vielen Informationen, Ideen und Rezepte, sich mit nahrhafter und gesunder Nahrung zu versorgen. Und vor Allem die Erfahrung, dass dies alles sehr wohl auch gut schmeckt! Ich glaube, dass es Vielen so geht, die ihre Ernährungsweise verändern. Am Anfang war ich sehr skeptisch. Vor allem dem Geschmack gegenüber. Ich mache wirklich keinen Hehl daraus, dass ich eine Menge Vorurteile gegenüber „Hirse-Buchweizen-Brei“, „Quinoasalat“ und „Fenchel-Zucchini-Gemüse“ hatte. Aber es schmeckt mir – sogar sehr gut!

Jetzt
Ich bin sehr froh darüber, dass ich mir einen Anstoß versetzen lassen habe, um mich auf den Weg zu machen einen gesünderen Pfad einzuschlagen. Besser heute ein paar der Laster und schlechten Ernährungsmuster ausschalten, als erst in 10, 20 oder 30 Jahren. Meine Erkenntnis: Ich bin jung, will fit bleiben.

 

Für mich sind diese ersten 14 Tage wichtig gewesen, um nun mit einem kleinen Koffer an Erfahrungen und Wissen weiterzuziehen. Denn – alle mal herhören: Ab morgen geht es weiter. Diesmal 5 Tage Juice Cleanse. Nur Saft ist angesagt. Ich will es probieren – aber ohne zu bloggen Das mache ich nun iin Ruhe für mich.

 

Ich hoffe Euch, meine Beiträge haben Euch gefallen. Vielleicht inspiriert es den einen oder anderen, auch mal so etwas zu probieren. Da dies auch das erste Mal war, dass ich zum Blogger wurde, freue ich mich auch über Feedback, konstruktive Kritik und Austausch.

Mit den besten Wünschen und Grüßen, Euer Gorch.

 

Tag 10/14 - 12. August 2015

Ufff…Heute ist ein komischer Tag… komme zu gar nichts und Unentschlossenheit und wirre Gedanken begleiten mich. Weder habe ich Fotos vom Saft oder Essen gemacht, noch will mir für die nächsten Zeilen etwas einfallen… Weiß nicht so recht woran es liegt. Ich könnt ein bisschen erzählen, wie mein Eindruck von dem Basenkur-Buch ist, den ich in den letzten 10 Tagen bekommen habe…


Das Buch gibt einem viel Information darüber, was eine Basenkur überhaupt ist: wofür es gut ist, was es bewirken kann, warum es eine Kur überhaupt gibt und vieles mehr.


Gut finde ich auch die Passagen in denen über die basischen Lebensmittelgruppen geschrieben wird und natürlich auch die ganzen Rezepte. Was mir allerdings schwer fällt, ist diesen ganzen Plan tatsächlich zeitlich zu bewältigen…jeden Tag drei Mahlzeiten frisch zuzubereiten und/oder vorzubereiten. Das finde ich einfach zuviel des Guten. Und was mich persönlich auch etwas ärgert, ist, daß die Kochanweisungen der Rezepte oft sehr ungenau sind. Aber das Buch ist ein guter Wegbegleiter und wird es auch sicherlich auch in Zukunft für mich bleiben. Das soll es für heute gewesen sein. Ich bin nicht in der Stimmung zu schreiben. Dieses ganze Basenfasten geht mir einfach heute auch echt auf den Zeiger. Vielleicht gehört schlechte Laune ja auch dazu. Sophie grinst zumindest. Das heitert mich dann doch wieder ein wenig auf
Macht es gut, Euer Gorch

Tag 9/14 - 11. August 2015

Na, sie einer an! Wenn man will, dann kann man auch. Und somit lag ich gestern Abend schon um 22 Uhr im Bett. Habe gut geschlafen, und ungewöhnlicherweise bin ich auch nur einmal um  5 aufgewacht, Fenster geöffnet, hingelegt und sofort wieder eingeschlafen. Es ist interessant zu beobachten, wie viel ich plötzlich träume! Da lohnt es sich doch bald ein Buch anzuschaffen,  um die besten “Filme” aufzuschreiben. Erstaunlicherweise fühlte ich mich dennoch nicht wirklich ausgeschlafen heute Morgen. Geistig war ich zwar hellwach, aber körperlich immernoch völlig K.O. Doch wahrscheinlich liegt das tatsächlich an den Entgiftungsprozessen, die bei einer Basenkur auftauchen können. Das habe ich jetzt schon oft gelesen; sei es in meinem Basen-Buch oder Online oder, dass Sophie es ebenfalls erwähnt hat.

Zum Frühstück gab es dann auch endlich wieder einen Saft. Gerade, als ich den Saft fertig gejuict hatte, passiert mir natürlich genau das, was mich zur Weißglut bringen kann:  Saftflasche vom Tisch gehauen…Gott sei Dank war jedoch nur die Hälfte verschüttet. Heute habe ich dann auch mal meine Blutgruppe gecheckt, denn Sophie arbeitet auch nach dem Ernährungskonzept von Dr. P.J. D’Adamo: Die Blutgruppen-Therapie. Sie hat hierzu verschiedene Juicing-Rezepte  entwickelt, die sich an die jeweilige Blutgruppe einer Person anlehnen. Sprich, es gibt bestimmte Nahrungsmittel, die beispielsweise von der Blutgruppe 0 (wie ich es bin) besser vertragen werden, als bei Anderen. Mittlerweile habe ich mich dazu auch ein bisschen schlauer gemacht und finde es ziemlich logisch. Mal sehn, welche Obst- und Gemüsesorten ich in den kommenden Tagen noch verstärkt zu meinem Basenplan hinzufügen kann, damit es noch mehr rockt. Haut rein, Eurer Gorch

Tag 8/14 - 10. August 2015

Heute möchte ich Euch einen kurzen Überblick über das verstrichene Wochenende geben. Durch die Hitze war bei mir nicht viel los. Den Saft zum Frühstück ließ ich mir aber dann doch nicht nehmen, und so habe ich an beiden Tagen frisch gepresst. Den Samstag-Saft habe ich mal wieder etwas zu sehr durcheinander gemixt – schmeckte nicht so gut. Die getresterten Süßkartoffelreste sehen aus wie Fischstäbchen… Dafür war der Saft am Sonntag ein Treffer: Rote Beete, Honigmelone, Ingwer und Fenchel!

Doch gestehe ich, dass der Samstag ein Tag war, an dem ich alle neuen Juicing-Routinen einfach mal über Bord geworfen habe – kennt wahrscheinlich jeder. Ein Freund kam zu Besuch, zum gemeinsamen Computerspielen…und dann war da dieser Gedanke an Döner und Schokokeksen, was sich dann auch schleinigst als Mahlzeit auf dem Teller materialisierte :-). Allerdings viel mir auf – ohne Witz – wie sehr der Döner plötzlich müde machte, und der Zucker in den Keksen mich geradezu nur so anstachelt, noch mehr davon haben zu wollen. Dabei habe ich sehr an die Botschaft aus dem Film Superjuice Me denken müssen: “Wir essen zu viel und verhungern zugleich, da die Nahrung die wir zu uns nehmen, oftmals tot ist…keine Nährstoffe, keine Vitamine…damit es jedoch trotzdem gekauft wird, wird es mit Zucker und anderen süchtig-machenden Stoffen verarbeitet.” Ich habe mal den Satz gelesen, daß die alten Ägypter schon damals sagten, daß wir zu viel essen. Und damals gab es noch keine Zusatz- und Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und die ganzen E-Nummern.

Heute ist Tag 8 und Halbzeit meiner Basen-Kur angesagt!
Doch stehe ich heute Morgen auf dem Trockenen: Kein Saft. Ich hatte am Samstag vergessen, Obst und Gemüse einzukaufen – ehrlich gesagt hätten es auch keine zehn Pferde geschafft, mich aus dem Haus zu bewegen. Also gibt es zum Start in die Woche heißes Wasser mit Zitrone und Naturjoghurt mit der gemahlenen Nussmischung und etwas Honig. Es fällt mir schwer mich konstant an die Kochvorgaben in dem Buch zu halten. Entweder habe ich keine Lust etwas Aufwendiges zu kochen oder überhaupt keinen Hunger. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich abends immernoch zu lange am Computer hängen bleibe und dann zu wenig Energie für den Tag habe. Denn ich gehe oft erst weit nach Mitternacht ins Bett. In dem Basen-Buch steht ja eigentlich auch, daß man sich eine “entspannte Abendroutine” angewöhnen sollte. Einen Spaziergang bekomme ich ja schon hin, lande dann aber doch wieder vor dem PC…OK, heute Abend versuche ich es mit einem Buch. Da wartet schon ein kleiner, angehäufter Stapel. Ich bin gespannt, wie ich mit dem Basen-Programm diese Woche durchkomme. Ab Donnerstag heißt es: „Secrets Festival“ – juchuhhh

 

Ich wünsche Euch allen einen guten Start in die neue Woche. Bis dann! Euer Gorch.

Tag 5/14 - 7. August 2015

Gestern wieder zu spät ins Bett gekommen…*gähn*. Aber dafür mit weniger Augenringen wieder aufgewacht! Schwimmen war leider nicht angesagt, da das Stadtbad Mitte selbst Sommerpause macht. Naja, müssen die Schwimmflügel noch ein bisschen weiter einstauben, bis sie raus dürfen. Zum Frühstück gehe ich direkt mal meiner neuen Gewohnheit nach: Saft pressen. Dieses mal bin ich auch mit den Zutaten einfacher unterwegs: Gurke und Sellerie treffen sich heute im Glas. Gurke ist gut zur Entgiftung, hat Sophie gesagt. Also rein damit und schmeckt mir auch super. Mir fällt nach nun 5 Tagen Juicing und Basenkur auf, dass ich tatsächlich mit mehr Energie in den Vormittag starte, obwohl es so heiß hier in Berlin ist. Und vor meiner Wohnung wird die Straße auch noch komplett neu gemacht, ein riesen Lärm. Jedes mal, wenn die große Maschine startet, geht die Internetverbindung flöten…dabei mache ich gerade ein Research über Youtube Apps, weil ich Sophie einen Youtube Kanal vorschlagen will. Geräuschlich also etwas durchgeschüttelt, doch nicht genervt – wie sonst eigentlich üblich bei mir – mache ich mich an die Arbeit. Ein paar Stunden später, geht es dann auch schon wieder in die Küche, zum Mittagessen. Heute doch glücklicherweise ohne großes Kochen.

Bei 34 Grad freu ich mich über den frischen Quinoasalat mit Avocado, Tomate, Petersilie, Pinienkernen und Grapefruitsaft.  Ich habe noch nie Quinoa gegessen, geschweigedenn gekocht. Ich finde, dass die Quinoa-Körner gekocht aussehen wie kleine Kondom-Hütchen oder wie Seepocken auf einem Wal. Aber sie schmecken super, und da ich nun Cherfkoch für unsreren Ausflug zum Secret Festival kommende Woche bin, kommt dieses Gericht definitiv mit auf den Camping-Speiseplan! Bin auch etwas stolz auf mich, dass mein Teller fast so aussieht, wie das Foto im Buch.  Was mich aber vor allem erstaunt, sind die Pinienkerne!!! In der Vergangenheit war mir der Preis von BIO-Pinienkernen zu hoch – rund 4 Euro für ein kleines Päckchen. Da habe ich meist zu den Billig-Packungen gegriffen. Aber nun steht für diese 14 Tage 100% Bio auf dem Plan, also zieh ich das jetzt auch preislich durch, und siehe da: Geschmacklich ist das echt ein riesen Unterschied. Kein Vergleich zu denen, die ich sonst gekauft habe. Ist mir jetzt definitiv ein paar Euros mehr wert. Vor allem, wenn ich mir klarmache, dass sämtliches BIO-Gemüse ja auch noch von meinem Körper verwertet wird. Ehrlich gesagt habe ich darüber bisher noch nie so viel nachgedacht. Aber dann halt jetzt. In diesem Sinne, Euer Gorch.

Tag 4/14 - 6. August 2015

Beim Aufstehen fast schon aus dem Bett geflüchtet. Wecker heute auf 8:00 gestellt und super gut aufgestanden. Heißes Wasser mit Zitrone gemacht – um die Verdauung anzuregen. Dann auch gleich ein Glas Saft gepresst:Rote Beete, Karotte, Apfel und Zitrone. Da ich aber morgens 500ml trinken möchte, habe ich das Ganze noch mit Gurke, Salat, Melone und Zucchini ergänzt. Sophie hat einen kompletten Lachanfall bekommen und mich gefragt, ob ich das mit dem Routiersystem der Obst- und Gemüssorten nicht ein wenig zu ambitioniert sehen würde – mir hat es super geschmeckt.  Dazu gab es das Frühstücksjoghurt: Naturjoghurt, Honig und gemahlene Samenmischung aus Leinsamen, Kürbiskernen, Sesam und Sonneblumenkernen. Schmeckt auch gut!

 

Heute ist es in Berlin so heiss, dass ich eigentlich gar keinen Hunger habe. Bei dieser Hitze ist mir daher zum Mittagessen null nach Rinderfilet mit Süßkartoffelpüree zu Mute. Am Herd stehen…braten und kochen… Da greife ich lieber zur Flasche! Zur nächsten SAFTflasche.


Gleich nochmal das selbst kreierte Rezept von heute morgen. Zeitmanagement ist heute eh eine Katastrophe, da kommt mir ein schnellgepresster Saft mehr entgegen. Getreu dem Motto: “Frühling, Arschloch, Herbst und Winter” kommen Morgen dann noch Eiswürfel rein. Alles Gute, Euer Gorch.

Tag 3/14 - 5. August 2015

Wecker klingelt um 7:30. Ich habe das Gefühl, dass ich leichter aus dem Bett komme, als sonst. “Nicht so ans Buch halten” ist heute meine Devise. Denn ich hätte eigentlich das Power-Müsli bereits gestern Abend einweichen sollen, aber davon stand kein Wort im Buch…man findet immer eine Ausrede …Und so stehe ich nun in der Küche und greife lieber zum Saft.

 

Sophie hatte mir den Film “Superjuice me” von Jason Vale empfohlen. Den habe ich mir gestern Abend angeschaut. Absolut erhellend! Besonders beeindruckt hat mich das Mädchen mit Morbus Crohn, die durch Saft innerhalb von nur vier Wochen Berge für ihre Gesundheit versetzen konnte. Fazit für mich: “Gut, dann statt Mahlzeit den Saft her.” Und so juice ich fröhlich los. Ich bin erstaunt, dass mir der knappe halbe Liter Saft vom Morgen den ganzen Vormittag über ausreicht. Und da mir morgens generell nicht wirklich nach Essen zu Mute ist, schaue ich jetzt mal, ob ich das nicht zur Gewohnheit werden lasse – zumindest für die nächsten 11 Tage. Denn Saft-machen ist definitiv einfacher und schneller, als so manch basisches Gericht zu zaubern.

 

Um 12 setzt dann aber doch der Hunger ein. Allerdings sind die Avocados noch nicht reif genug; also disponiere ich auch hier um. Statt Avocado gibt es gebratenen Lachs :-), den ich mit Brokkoli und Karotten zu ein paar großartigen Frühlingsrollen zubereite. Drei sofort verdrückt, die anderen mit ins Büro genommen.

 

Übrigens: Heute geh ich seit einiger Zet mal wieder schwimmen. Bisschen Bewegung in die Sache bringen. Schwimmflügel raus – und los. Bis morgen, Euer Gorch.

Tag 2/14 - 4. August 2015

Direkt nach dem Aufstehen erst einmal einen Saft. Ging auch leicht von der Hand, und das im schlaftrunkenden Zustand. Nach Sophies Rezept: Good Morning Berlin – Gurke, Sellerie, und Honigmelone mag ich sowieso. Das tat gut, denn die Nacht war mal wieder zu kurz – ich war einfach zu lang am PC.


Das Frühstück bestand aus Joghurt mit eingeweichten, getrockneten Feigen.  Krass, wie süß das Wasser durch die Feigen war. Als Mittagessen gab es einen gemischten Salat mit einem Kräuterdressing. Dazu gedämpfte Bohnen und Kartoffeln. Wobei ich finde, dass die Menge, obwohl für eine Person berechnet, sehr viel war. Kann aber auch sein, dass ich früher satt bin. Ehrlich gesagt, kann ich noch nicht sagen, ob ich mich durch das Basenfasten schon besser fühle, denn heute war es so heiß, dass ich mich eher etwas klebrig fühle. Auf in den nächsten Tag, Euer Gorch.

Tag 1/14 - 3. August 2015

Und schon gleich beim Start…Mein Buch sagt, ich soll am Sonntag anfangen. Also habe ich brav und ordentlich am Samstag alles vorbeireitet und gestern – am Sonntag –  angefangen.

 

Kaum schaue ich heute Morgen wieder ins Buch rein, um mir das Frühstücksrezept zu machen, sehe ich, dass ich die 3 kleinen Kochvorbereitungen komplett vergessen habe. Also…willkommen zu Tag 1! Und schließlich steht an Tag 1 im Buch ja auch: “Man muss nicht vor sechs Uhr abends alles verändert haben.” Gestern war dann also Generalprobe.
Dann taste ich mich mal gemächlich an die Sache weiter ran.

 

Nach dem Aufwachen heute Morgen habe ich mir heißes Wasser mit Ingwer gemacht, was die Verdauung anregt. Zum Frühstück gab es einen mediteranen Brotaufstrich, bestehen aus angebratener Zucchini und Aubergine sowie Frischkäse und Joghurt. Eigentlich ganz angenehm, morgens etwas Warmes zu essen. Gut geschmeckt hat es auch. Zum Mittagessen gab es einen Tomaten-Bohnen Salat mit Rezeptdressing und auf die basische Minestrone heute Abend, freue ich mich jetzt schon. Euch allen einen guten Start in die neue Woche! Euer Gorch.

Das ist Juicing

The ABC of Juicing: Frisch gepresster Saft ist intensiv im Nährstoffgehalt, leicht zu verdauen und easy zu transportieren – was will man denn mehr in unserer schnelllebigen Gesellschaft? Mit mehr als gutem Gewissen kann ich mittlerweile behaupten, dass Juicing wahrscheinlich die wohl kraftvollste Methode ist, der ich bisher im Leben begegnet bin, die Körper und Geist in kürzester Zeit mit Vitalstoffen versorgt.

Juicing ist für mich zu einem täglichen Bestandteil geworden, und so trinke ich 1-2 Gläser kaltgepressten Saft pro Tag. Morgens und zumeist habe ich noch einen Vorrat vom Vortag im Kühlschrank übrig, den ich in einer Glasflasche beispielsweise für den Nachmittag mitnehme. Kaltgepresster Saft hält sich im Gegensatz zu Zentrifugensaft gute drei Tage im Kühlschrank. Geschmack und Farbe des Safts verändern sich dabei; schließlich ist es ein natürliches und vor allem lebendiges Produkt.


Tausende von Menschen weltweit haben bereits durch Juicing ihrer Gesundheit neuen Schwung verliehen und sogar schwerwiegenden Krankheiten eine starke Antwort entgegensetzen können. Juicing ist als Ergänzung zu einer normalen, gesunden Ernährung zu betrachten und nicht als Therapie anerkannt. Dennoch sind die Resultate – je nachdem wie oft, in welcher Menge und auf welche Weise gejuiced wird, mehr als beeindruckend!

 

Aus meiner Sicht gibt es zwei grundsätzliche Erklärungen dafür, weshalb Juicing wahre Power in sich trägt:

 

1. Fülle an Nährstoffen
Im Vergleich zu fester Nahrung ermöglicht das Trinken von Saft eine deutlich höhere Menge in der Aufnahme an Nährstoffen. Wer isst denn zum Frühstück 2 Gurken, 1 Zitrone, 2 Stangen Sellerie und 2 Orangen? bitte melden! Darüber hinaus ist Saft leicht aufzunehmen und zu verdauen.

 

2. Erhaltung der Körperflüssigkeit
Wir (ver)brauchen viel Flüssigkeit. 80% unseres Körpers besteht aus Wasser. Wir sind somit wandelnde Feuchtbiotope auf zwei Beinen. Wenn ein Hungergefühl aufkommt, ist es zumeist in Wahrheit zunächst ein Zeichen von Durst! Juicing ist pures Pflanzenwasser und hält uns saftig, frisch und knackig. Bio-Dünger für unseren inneren Garten Gepaart mit Wasser und Tee.

 

Juice versus Smoothie
Wenn ich erzähle, dass ich ein Juice Coach bin, höre ich oft: “Oh ja, ich liebe Smoothies!”
Und hier geht es auch schon los: Juice ist kein Smoothie. Es verhält sich bei diesen beiden Disziplinen ähnlich wie beim Wassersport: Es gibt Motorboot-Sport und Windsurfing. Es sind zwei völlig unterschiedliche Dinge, die jedoch auf der gleichen Welle stattfinden. Beides bringt Power, doch Equipment und Möglichkeiten die Wellen und Kurven zu nehmen sind vollkommen unterschiedlich.

Bei einem Smoothie wird Obst und Gemüse in einen Mixer / Blender gegeben – hinzu kommt Wasser. Mit hoher Umdrehungszahl wird der Inhalt in einem Hochleistungsmixer zerdrechselt und zu einer Art dickflüssigen Konstistenz – ähnlich einem Brei – zusammengemixt. Hierbei bleiben die faserigen Ballaststoffe erhalten. Diese Fasern bieten dem Körper Material, die unsere Darmflora trainieren, so dass sie fit und beweglich bleibt. Diese wasserunlöslichen Ballaststoffe kann unser Körper jedoch nicht abbauen und so verabschieden wir uns nach einigen Stunden von ihnen.

Beim Juicing werden mit Hilfe eines Entsafters die Fasern (wasserunlösliche Ballaststoffe) aus der Pflanze herausgefiltert und als Trester vom Saft getrennt. Dies ermöglicht die Freisetzung von verdauungsfördernden Enzymen, Pflanzennährstoffen, Vitaminen und Mineralien wie Eisen, Kupfer, Kalium, Natrium, Jod und Magnesium. Diese befinden sich in großer Menge in den faserigen Ballaststoffen und werden selbst bei guter Verdauung häufig nicht vollständig freigesetzt. Diese Aufgabe übernimmt der Entsafter.

 

Slow Juicing
Bestenfalls wird Saft mit einem Entsafter hergestellt, welcher mit langsamer Umdrehung das Obst und Gemüse auf schonende Weise durch einen Filter quetscht. Dabei entsteht klarer Saft – die pure Essenz der Pflanzenwelt.

 

Dieser Saft gibt dem Verdauungstrakt einen Auszeit und somit die Möglichkeit zu heilen. Denn Essen verdauen kostet Energie. Weil man aber jeden Tag feste Nahrung zu sich nimmt, verschleißt das Verdauungssystem nach einer Weile, da es aus allem zunächst die wichtigen Bausteine herausfiltern muss. Der Darm bekommt somit fast nie eine Pause. Juicing ermöglicht es näher an eine Auszeit heranzurücken, indem der Saft den Verdauungstrakt mit Nährstoffen flutet, und ihm zugleich die Aufnahme – auf Grund seiner Konsistenz – wesentlich erleichtert. The easy way! Frische Säfte bringen echte Nährstoffe und Mineralien in weniger als 20 Minuten direkt in den Blutkreislauf, und die Zellen erfreuen sich einer puren Portion Lebenskraft – direkt aus der Natur, ohne Zusätze, ohne Verdauungsschwierigkeiten. Happy Birthday!

 

Auf die Qualität des Safts kommt es an!
Saft ist nicht gleich Saft. Ich persönlich teile Juicing in „Fast-Juicing“ (Zentrifugen-Entsafter) oder „Quality-Juicing“ (Slow-Juicer für kaltgepresste Säfte) ein. Slow-Juicer ermöglichen einem viel mehr Saft in besserer Qualität zu erhalten, als es mit Zentrifugengeräten möglich ist.

 

Weshalb ist das so? Zentrifugengeräte arbeiten mit sehr viel Druck. Man erkennt sie zumeist an dem lauten Geräusch, da sie mit Höchstgeschwindigkeit Obst und Gemüse durch eine Scheibe drechseln und auf diese Weise die faserigen Ballaststoffe vom Saft trennen. Dieser Druck bringt jedoch eine Menge Sauerstoff in den Saft, so dass Vitamine und Mineralien sogleich anfangen zu oxidieren und der Nährstoffgehalt zurückgeht. Ähnlich wie man einen Apfel zerteilt, und dieser an der Luft beginnt zu oxidieren und dabei braun wird. In vielen Saftbars wird mit solchen Geräten gearbeitet, die schließlich auch irgendwann Hitze entwickeln, was zudem die Nährstoffe beeinträchtigt. Diese Säfte sollte man sogleich trinken, um den übrigen Nährstoffe noch ausschöpfen zu können. Wer jedoch nach wirklicher Qualität sucht, der ist besser bei den Slow-Juicern für kaltgepresste Säfte aufgehoben – und dafür gibt es zahlreiche Gründe.
Über die Vorteile von Juicing erfährst Du mehr in dem Artikel: Saftige Vorteile! Viel Freude!!!

Saftige Vorteile

Saft schenkt Kraft! Doch welche Vorteile genau bringt Juicing mit sich? Diese wesentliche Frage bekomme ich oft als Juice Coach gestellt. Daher möchte ich diesem Thema einen eigenen Artikel widmen. Wer sich fragt, was es mit Juicing überhaupt auf sich hat und wissen möchte, worum es eigentlich geht, dem empfehle ich zunächst diesen Artikel zu lesen: Das ist Juicing!

 

Vorteile von Juicing
Die folgenden Vorteile von Juicing stellen nur einen Ausschnitt dar, um widerzuspiegeln, wovon immer mehr Menschen berichten, die kontinuierlich und in verschiedener Intensität kaltgepressten Saft zu sich nehmen. Ich teile diese Vorteile in körperliche und geistige Bereiche ein. Ausschlaggebend für die Wirkweise von Juicing ist neben Bio-Obst und Gemüse auch die Qualität des Entsafters entscheidend.

 

Juicing 2.0 – die neue Generation der Entsafter
Das Thema kaltgepresste Säfte ist an und für sich keine neue Idee, doch gab es bis vor einigen Jahren ausschließlich Entsafter, die zeitaufwendig in ihrer Bedienung waren oder lästig in ihrer Reinigung – beispielsweise Greenstar, Champion oder Norwalk. In ihrer Qualität bleiben sie jedoch wahrliche Meister, und deshalb trenne ich mich auch nicht von meinem Greenstar. Diese Geräte holen jeden noch so kleinen Tropfen selbst aus Kräutern wie Thymian oder Basilikum heraus. Doch mal ehrlich: Im Alltag landen bei den meisten von uns diese Art Entsafter nach ersten ambitionierten Juicing-Wochen meist im Regal, im Keller oder bei Oma auf dem Dachboden.

Nun gibt es seit ein paar Jahren eine neue Generation an Slow-Juicern. Sie bieten Top-Qualität, sind einfach zu bedienen und filtern mit schnurrend-kreisenden Umdrehungen den Saft aus Obst, Gemüse oder Kräutern heraus. Ich mache täglich Saft mit so einem Slow-Juicer.

 

Der Name ist etwas irreführend, denn letztlich ist der Saft genauso schnell zubereitet, wie mit einem Zentrifugengerät; wenn nicht sogar noch schneller, da die Zentrifugenentsafter eine Menge Reste hinterlassen. Selbst im Design sind die neuen Slow-Juicer mit der Größe einer Kaffeemaschine leicht in der Küche unterzubringen. Ich habe mittlerweile zahlreiche unterschiedliche Entsafter getestet, indem ich sie mir ausgeliehen oder auch Firmen angefragt habe. Besonders zwei Geräte kann ich weiterempfehlen: Den Sana Vertikal (Omega) und den Kuvings Wholejuicer (Kuvings).


Durch diese Entsafter wird Juicing in der eigenen Küche völlig easy, bringt Spaß und Freude. Und das wiederum gibt Pluspunkte für eine leichte Integration von Saft im täglichen Ernährungsplan. Denn Saft ist einfach zu verpacken, aufzubewahren oder mitzunehmen.

 

Nebenwirkungen von Juicing sind übrigens nicht bekannt. Wer sich dafür entscheidet, länger als drei Tage ausschließlich nur Saft als Detoxprogramm zu sich zu nehmen, sollte zur Beratung mit einem Arzt (der sich bitte mit Rohkost auskennt!), Heilpraktiker oder einem Juice-Coach sprechen. Denn hierbei gibt es einige Dinge zu beachten. Wer Medikamente einnimmt, kann ebenfalls kaltgepresste Säfte zu sich nehmen. Juicing ist kein Ersatz für Medikamente – erhöht jedoch die Chance diese zu reduzieren, wobei dies zuvor mit einem Arzt, Heilpraktiker oder Therapeut besprochen werden sollte. Juicing ersetzt langfristig keine feste Nahrung, sondern ist als kraftvolle Ergänzung zu sehen. So – damit habe ich hoffentlich alle offiziell-rechtlichen Punkte erwähnt. Kommen wir nun zu den inhaltlichen Vorteilen von Juicing!

 

Vorteile auf körperlicher Ebene

1. Aufbau des Immunsystems & Stärkung der Abwehrkräfte
Jeder stimmt wohl überein: Obst und Gemüse sind gut für das Immunsystem. Sie stecken voller Enzyme, Mineralien und Vitamine. Jedoch können Vitamine beispielsweise nicht vom Körper selbst produziert werden und müssen durch die Nahrung aufgenommen werden. Vitamine dienen als Dynamo für Prozesse im Körper, die dann den Zellauf- und abbau fördern. Oft werden aber Nährstoffe durch weitere Verarbeitungsprozesse zerstört, bevor sie in den Körper gelangen; sei es durch Tiefkühlkost oder durch Hitze. Obst und Gemüse in Rohform zu sich zu nehmen, bedeutet die volle Bandbreite an Nährstoffen auszuschöpfen. Saft ist dabei wohl die reinste Form von Rohkost und zudem auch noch leicht zuzubereiten. Das Chlorophyll, welches besonders in grünem Blattgemüse steckt hat eine Struktur, die es dem Körper ermöglicht Hämoglobin zu produzieren. Und Hämoglobin erhöht den Transport von Sauerstoff zu den Zellen! Yeahhhhhhh

 

2. Gewichtsreduktion (nachhaltig – ohne Jojo)
Juicing ist ein leichter und zugleich genussvoller Weg, einige obligatorische Kilos in nur wenigen Tagen zu verlieren, ohne das der Jojo-Effekt wiedermal eintrifft. Auf längere Sicht betrachtet, ist Juicing ein guter Weg, sich Schluck für Schluck auf sanfte Weise von Kilos zu verabschieden und zugleich mit allen wichtigen Nährstoffen bestens versorgt zu sein. Natürlich geht dies besser in Kombination mit einem Bewegungsprogramm. Dies kann durchaus leichte Bewegung sein wie Nordic Walking, Fahrrad fahren oder schwimmen. Der Körper kann die Nährstoffe durch den Saft mit der zusätzlichen Bewegung gut verteilen und besser verstoffwechseln. Beispielsweise Kruziferen wie Brokkoli, Rotkohl, Grünkohl oder Sprossen bringen ungeliebte Fettpölsterchen schnell zu schmelzen und bauen den Körper von Innen auf. Wer kontinuierlich juiced wird erleben, dass sich lästige Ernährungsmuster scheinbar wie von selbst umstellen. Und wer einmal anfängt kaltgepresste Säfte in seinen Tagesrythmus einzubauen, der wird die Energie, die er hinzugewinnt nicht mehr mit dem vorherigen Zustand eintauschen wollen. Bye bye Schwergewicht.

 

3. Anti-Aging-Glow
Bestimmte Pflanzenstoffe fördern die Zellteilung und Entschlackung von Zellen, so auch der Hautzellen. Häufig wird von Entwässerung des Gewebes berichtet sowie straffer und frischer Haut – sowohl im Gesicht, als auch im Zonenbereich von Armen, Bauch, Beine und Po. Viele, die eine Saftreinigung (Juice-Cleanse) von drei oder mehr Tagen schon einmal gemacht haben, können bestätigen, dass sie sich nicht nur frischer in ihrer Haut fühlen, sondern sie häufig gefragt werden, ob sie im Urlaub gewesen sind. Giftstoffen können durch Juicing mit Bio-Obst und Gemüse verringert werden. Jeder Zelle werden vielseitigste Nährstoffe, sowohl zur Entgiftung als auch zum Aufbau bereitgestellt. Und hier kommt der beste Teil von allem: Je verworrener der Ernährungsstil bisher war, desto besser ist ein Unterschied im Erscheinungsbild zu erleben.

4. Nahrungsmittelunverträglichkeiten & Allergien
Dies ist ein weit verbreitetes Thema, insbesondere unserer heutigen Generation und wahrscheinlich auch derer, die da noch kommen. Weshalb so viele Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Allergien bei immer mehr Menschen, insbesondere in Industrieländern auftauchen, lasse ich bewusst hier offen stehen. Denn diejenigen, die es ernsthaft betrifft, setzen sich wahrscheinlich bereits auf ihre Weise mit der heutigen Aufbereitung / Verarbeitung von Lebensmitteln, mit dem Thema Umweltgifte oder Stressbewältigung auseinander. Es gibt keine einzige Erklärung für diese Phänomene, da jeder Mensch einzigartig ist und seine eigene Geschichte mit sich trägt. Juicing erweist sich jedoch immer wieder bei vielen Menschen als ein starkes Hilfsmittel, Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu verringern oder tatsächlich in den Griff zu bekommen. Ich selbst hatte nach einer speziellen Blutanalyse rund 75 Nahrungsmittelunverträglichkeiten auf dem Papier stehen. Diese äußersten sich bei mir nicht über die Haut sondern subtiler durch beispielsweise Müdigkeit, schweren und häufigen Erkältungen, Depressionen, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Muskel- oder Rückenschmerzen etc...

 

Ich habe damals begonnen meine Ernährung umzustellen – noch weit entfernt von Juicing. Heute tauchen diese Probleme nur noch vereinzelt auf. Hätte mir jemand damals von der Juicing Methode erzählt – es wäre eine rasante Abkürzung gewesen, mein Immunsystem wieder auf Fordermann zu bringen. I took the long way home – auch gut.

 

5. Entgiftung (Detox) und Förderung der Verdauung
Juicing ermöglicht dem Körper, die Energie, die wir normalerweise zur Verdauung aufwenden, einzusparen – sprich sich zu erholen, während zugleich Entgiftungsprozesse aktiviert werden. Da die faseringen Ballaststoffe bereits im Vorfeld entfernt werden, hat Saft eine entschlackende und abführende Wirkung. Dies verhilft dem Körper sich von überfälligen Abfallstoffen zu verabschieden. Solche Toxine entstehen einerseits aufgrund innerlicher Prozesse wie dem Zellauf- und abbau, und andereseits gelangen sie von Außen durch Umweltgifte (Nahrung, Luft, Haut) in den Körper. Saft ermöglicht eine Reinigung des Körpers und insbesondere des Verdauungstrakts (Dünndarm / Dickdarm). Dieses kann erheblich dazu beitragen, den Geist zu klären und Stimmungsschwankungen auszugleichen, denn der Darm ist nach dem Gehirn das größte Nervengeflecht unseres Körpers. Die durch Saft angeregten Entgiftungsprozesse regenerieren den Stoffwechsel, so dass er effizienter auf Hochtouren laufen kann. Wenn sich schließlich Juicing mit einer nährstoffreichen festen Nahrung abwechselt, können sich alle Organe, Muskeln und Knochen erholen und das Körpersystem findet in sein natürliches Gleichgewicht zurück.

6. Chronisch-entzündliche Erkrankungen | Darm – Nerven – Muskeln – Kopf
Juicing ermöglicht die Aufnahme von Nährstoffen nach nur wenigen Minuten in die Blutbahn. Langsam getrunken, treten bereits über die Mundschleimhaut wichtige Pflanzenstoffe ins Blut über. Ob wir atmen oder essen, wir leben heute in einer Zeit, in der wir konstant Umweltgiften ausgesetzt sind, so dass der Körper mehr Stresshormone produziert. Wenn diese Stresshormone über lange Zeit aktiv gehalten werden, verlangsamt dies den Stoffwechsel, baut Muskulatur ab und führt oft zu unerklärlichen Schmerzen. Schmerzen oder viele Hautirritationen sind teilweise auf starke Entzündungsherde im Körper zurückzuführen, die durch Ablagerungen und Giftstoffe zu Stande kommen. Diese Entzündungsherde können durch Juicing reduziert werden, da Saft eine überdurchschnittlich hohe Menge an Antioxidantien enthält. Saft reinigt und nährt den Körper, so dass bei kontinuierlichem Juicing häufig solche Schmerzen zurückgehen, und die Haut ein klares Außenbild erhält. Doch nicht nur nach Außen kann sich die Haut durch Saft erholen, sondern besonders auch von Innen. Obst- und Gemüse enthalten wertvolle Basen, um einer häufigen Übersäuerung im Verdauungstrakt entgegenzuwirken. Übersäuerung führt häufig zu entzündlichen Prozessen im Körper. Die wasserlöslichen Ballaststoffe, die im Gegensatz zu den faserigen, wasserunlöslichen Ballaststoffen noch im Saft enthalten sind, fördern das Milieu der Darmflora. Und eine gesunde Darmflora sorgt wiederum für eine erhöhte Aufnahme von Nährstoffen.

 

7. Reduktion von Medikamenten und Nebenwirkungen
Viele Menschen berichten davon, dass sie durch Juicing ihre Medikamente reduzieren konnten und somit auch beschwerliche Nebenwirkungen nachgelassen haben. Dies ist jedoch keine Aufforderung Medikamente durch Juicing zu ersetzen. Solche Entscheidungen sollten mit einem behandelnden Arzt oder Heilpraktiker besprochen und als Team angegangen werden. Letztlich liegt die Verantwortung bei jedem Einzelnen, achtsam mit sich uns seiner Gesundheit umzugehen.

 

Vorteile auf emotional-geistiger Ebene

1. Mehr Energie und Lebensfreude
Die Fülle der Pflanzenstoffe in Saft erreicht jede Zelle in nur wenigen Minuten. Der Energielevel steigt bereits spürbar nach einigen Tagen an, da die Organe mit ausreichenden Nährstoffen konstant versorgt werden. Dabei reicht bereits ein Saft von rund 250ml pro Tag! Doch auch bereits 4-5 Säfte pro Woche bringen eine Veränderung herbei. Befindet sich der Körper in einer gestressten Lage – und fast jeder Körper ist bei unserem Lebenstil zwischen Autos, Computern und städtischer Geräuschkulisse gestresst – benötigt er mehr Nährstoffe als normal. Die Nährstoffe verhelfen der Leber, Stresshormone und Umweltgifte besser abzubauen. Und hier setzt der Saft an. Juice Power – high five!

 

2. Gesündere Ernährungsmuster
Nicht jeder isst im Alltag regelmäßig oder genügend Obst und Gemüse. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe. Nährstoffe von Obst und Gemüse durch das Trinken von Säften aufzunehmen eröffnet vielen Menschen vollkommen andere Möglichkeiten und Wege sich gesund zu ernähren. Durch Juicing entsteht Schritt für Schritt eine Veränderung weg von ungeliebten Ernährungsmustern – wie beispielsweise Heißhungerattacken, Alkohol- oder Zuckerkonsum. Die Ernährungsweise wird bewusster. Man kann eine größere Vielfalt an Obst und Gemüse in seine Ernährung aufnehmen, so dass das Rotationsprinzip einer gesunden Ernährung aufrecht erhalten bleibt. Hierdurch kann auch das Risiko minimiert werden, eine Allergie gegen ein bestimmtes Lebensmittel zu entwickeln.

3. Kreativität und Genuss
Juicing ist wie kochen! Der Geschmack von frisch gepresstem Saft übertrifft jeden Saft – und sei er noch so “organic” aus dem Regal eines Bio-Ladens. Kaltgepresste Säfte bringen Abwechslung, Kreativität und Freude ins Leben – dafür sorgt die Vielzahl an Kombinationsmöglichkeiten unterschiedlicher Früchte, Gemüsesorten, Nüsse und Superfoods. Der Rezepte-Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und einmal im Freundeskreis integriert, geht der Rezeptetausch auch schon los. Mit den Slow-Juicern ist es ein Leichtes die verschiedensten Rezepte zu kreieren, da ebenfalls Nüsse, Superfoods oder Kräuter gepresst werden können. Jeder Saft ist einzigartig, selbst wenn man die gleichen Zutaten in ähnlicher Komposition zusammenstellen würde, schmeckt er immer ein bisschen anders. Und Genuss spielt bei Juicing eine wichtige Rolle. Keiner möchte einen Saft trinken, der ihn an Medizin erinnert. Zugleich verändert regelmäßiges Juicing die Geschmacksnerven, und es ist spannend zu beobachten, wie viele Menschen mehr und mehr von dem so gewohnten, süßen Geschmack zurücktreten und eher in Richtung Bitterstoffe einer Grapefruit oder auch Löwenzahn greifen. Bitterstoffe sind nämlich hilfreich für die Leber zur Verstoffwechselung und Entgitung. Doch wichtig ist, dass der Saft schmeckt!

 

4. Steigerung der Leistungsfähigkeit und Konzentration
Die hohe pflanzliche Nährstoffdichte durch Saft führt ebenfalls zu einer verbesserten Durchblutung von Gehirn und Kreislauf. Viele Obst- und Gemüsesorten sind speziell als Powerfoods für das Gehirn bekannt, weil sie viel Vitamin E, Eisen, Vitamin B6 oder Vitamin B12 enthalten.

 

5. Verbesserter Schlaf und emotionale Ausgeglichenheit
Juicing führt zu mehr innerer Gelassenheit. Kaltgepresste Säfte regen den Stoffwechsel und somit auch die Produktion verschiedener Botenstoffe, wie beispielsweise Serotonin an – auch bekannt als das Glückshormon – welches insbesondere den Schlaf-Wachrythmus ausgleicht. Besonders von Menschen, die nachts häufig wach liegen, unruhig sind oder gar nicht erst einschlafen können, wird dies bestätigt. Anderen fällt es erst auf Nachfrage auf, dass sie besonders gut und tief schlafen.

6. Verringerung von Depressionen
Juicing trägt auch zur Steigerung der Lebensfreude bei. Sicherlich ausgelöst durch viele unterschiedliche Nährstoffe, doch wahrscheinlich auch durch das sinnliche Erlebnis, welches beim Juicing eine große Rolle spielt. Frisch gepresstes Obst oder Gemüse riecht und schmeckt gut, macht Lust auf mehr und schafft Verbindung zurück zur Natur.

 

Frisch und selbstgepresste Säfte sind Ausdruck purer Lebensenergie! Prost

Aloha Aloe Vera

Der Saft der Powerpflanze Aloe Vera im Test – nächsten Mittwoch geht es los. Diese Pflanze ist weltweit bekannt als ein Heilmittel der Superlative für viele innere und äußere Prozesse. Nicht umsonst bedeutet ihr Name im Sanskrit (Kumari) auch “Die Prinzessin”. Das will ich genauer wissen und begebe mich hinein in ein kleines Experiment: 3 Tage Juice Cleanse mit Aloe Vera – pur oder gemixt in einen Juice. Im Anschluss dann für einen Monat jeweils 3 Esslöffel in den morgendlichen Juice. Eigentlich kann ich den Saft, der eher einem Gel ähnelt, auch direkt auf die Gesichtshaut auftragen, da Aloe Vera durch ihren Reichtum an Collagen und Hyaluronsäure auch eine höchst verjüngende Wirkung zugesprochen wird – Aloha Jungbrunnen!

 

Doch woher bekomme ich den Saft?!
Soll ich mir nun eine große Aloe Vera Pflanze kaufen und die Blattstücke – die ja nun eher zierlich, grünen Armen ähneln – morgens in den Slow-Juicer hineingeben?!? Gefällt mir irgendwie nicht so gut der Gedanke und daher kontaktiere ich besser Christiane Enders. Sie ist Master Commander für Aloe Vera im deutschsprachigen Raum und beschäftigt sich beruflich intensiv mit dieser Power-Pflanze. Für das Experiment stellt Christiane mir zwei Liter frischen Aloe Vera Juice zur Verfügung. Check out: www.enders-projects.de. “Im Kühlschrank hält sich das Aloe Vera Gel bis zu einem Monat”, schildert Christiane. “Sie gehört zu den reinigsten Pflanzen unserer Erde! Und man kann das Gel perfekt in einen Saft, ins Müsli, in einen Smoothie mixen oder eben auf die Haut auftragen.”

 

Was ich mit dieser Power-Pflanze in der nächsten Woche so erleben werde, bekommt ihr definitiv hier auf dem Blog zu lesen. Und welche Kräfte noch in der Pflanze stecken, erfahrt Ihr direkt hier. Happy Weekend!

 

Die Vorteile von Aloe Vera
1. Detox / Entgiftung & Verdaung
Aloe Vera steckt voller Aminosäuren, Vitaminen und Mineralien, stärkt Magen-Darm bei der Verdauung und verhilft dem Körper beim Aussortieren von ‘Müll’ auf ganz natürliche Weise. Sie trägt kühlende und entzündungshemmende Eigenschaften in sich. Gut geeignet zur Reduktion von Entzündungsprozessen und Hitzezuständen (Menopause), entzündete Stellen auf der Haut (Akne / Rosazea) oder im Darm (Reizdarm)

 

2. Vitamin & Mineralien-Kick
Aloe Vera Saft ist angefüllt mit Vitamin A, C, E, B1, B2, B3, B6, B12 (!!!) sowie Folsäure. Darüber hinaus kommt noch eine Fülle an Mineralien hinzu: Kalzium, Magnesium, Zink, Eisen, Selen und Kalium. Hört sich doch gut an, oder?!

 

3. Power für das Immunsystem
Aloe vera enthält immunstärkende Polysaccharide (Vielfachzucker innerhalb der Kohlenhydrat-Familie) Diese verhelfen dem Immunsystem rund zu laufen. Entzündungsprozesse im Körper können das Immunsystem erheblich schwächen. Hier kann der Saft von Aloe Vera Juice Abhilfe leisten und das Immunsystem ausgleichen. Interessant an der Fülle der Polysaccharide ist auch die Tatsache, dass sie zunächst im Körper in einzelne Monosaccharide aufgespalten werden müssen, damit sie als Bausteine über das Blut zu den einzelnen Organen und Muskeln transportiert werden können. Durch diese schonende Energieverteilung (im Gegensatz zu Einfachzuckern) kommt es weniger zu Blutzuckerschwankungen, und der Heißhunger auf Süßes wird reduziert.

 

4. Senkt Cholesterin und den Blutzucker
Schon oft wurde festgestellt, dass Aloe Vera einen positiven Eindruck auf Blutzuckerwerte hat. Dies kann hilfreich in der Behandlung von Übergewicht oder auch für Diabetiker sein.

 

5. Haar & Haut
Aloe Vera steckt voller Vitamine und Enzyme, die direkten Einfluß auf die Haardichte haben. Auch auf der Haut lindert der Pflanzensaft Verbrennungen, Akne oder andere Hautunreinheiten durch den Reichtum an Collagen (Stärkung des Bindegewebes) und Hyaloronsäure für pralle und rosige Haut. Mit Collagen und Hyaluronsäure hat sich die Natur ein richtig schlaues System ausgedacht, um die Haut zu straffen und Knitterlook vorzubeugen. Beides wird vom Körper selbst produziert. Ab dem 25. Lebensjahr jedoch nimmt die körpereigene Collagen- und Hyaluronsäureproduktion ab. So beträgt im Alter von 40 Jahren die körpereigene Hyaluronsäureproduktion beispielsweise nur noch ca. 40% und mit 60 Jahren nur noch ca. 10%. Das Ergebnis: Das Zusammenspiel von Hyaluronsäure und Collagen funktioniert nicht mehr reibungslos – die Folge davon ist eine Haut ohne Spannkraft und voller Falten.

Keep it basisch

Alle Flüssigkeiten in unserem Körper enthalten Säuren oder Basen. Sie entstehen einerseits durch die Nahrung, die wir aufnehmen, als auch durch Stoffwechselvorgänge in unseren Zellen. Ein Beluga-Linsen-Salat (East & Eden Berlin) ist beispielsweise eine super Mischung für einen ausgeglichenen Säure-Basen Haushalt. Linsen (sauer), Avocado (basisch) und grüner Blattsalat (basisch) pushen die Stoffwechselabläufe.

 

Welche Rolle spielt Juicing bei der Säure-Basen Balance?
Werden wir zu “sauer”, kann es zu gravierenden Fehlfunktionen im Stoffwechsel kommen. Und der Anteil an Säure-bildenden Lebensmitteln ist bei allem, was heute täglich auf den Tisch kommt, relativ hoch. Beispiel: Fleisch, Wurst, Käse oder jegliche Getreideprodukte. Auch erhöhen Diäten und Fastenkuren, Alterungsprozesse und Sport den Säurespiegel. Zeichen für eine Übersäuerung können sein: Müdigkeit, Nervosität, Unruhezustände, Unausgegichenheit, Muskel- und Gelenkschmerzen, Stressgefühle, sinkende Belastbarkeit, mangelnde Spannkraft der Haut etc.

 

Nehmen wir genügend Basen durch beispielsweise Obst und Gemüse zu uns, können wir einer Übersäuerung vorbeugen und ausgleichen. Also, ran an den Juicer, damit die basischen Pflanzenstoffe direkt ins Blut übergehen können. Allerdings ist Säure nun auch nicht als Gegner eines runden Stoffwechselprozesses zu verstehen. Einen überdurchschnittlich hohen Säureanteil benötigen wir beispielsweise im Magen, um schädliche Mikroorganismen aus der Nahrung abzutöten oder Eiweiße aus der Nahrung in für den Körper brauchbare Einzelteile zerlegen zu können. Dabei werden Mikronährstoffe freigesetzt und uns wertvolle Spurenelemente wie Zink, Kupfer oder Magan, Mineralstoffe wie Kalzium und Magnesium sowie Vitamine zur Verfügung gestellt. Nach jeder Mahlzeit bilden somit die Zellen in der Magenschleimhaut Säure. Zeitgleich enstehen beim Zerkleinern der Nahrung durch die Säure auch Basen in Form von Bikarbonat, um anschließend das Säure-Basen-Gleichgewicht wieder herzustellen. Die Basenkonzentration steigt im Blut an, strömt durch das Bindegewebe und neutralisiert den sauren Mageninhalt im nachfolgenden Darmabschnitt mit Hilfe des Bikarbonats, welches aus dem Sekret der Bauchspeicheldrüse stammt. Ständig entstehen also Säuren in unserem Körper – entweder durch Nahrungsaufnahme oder durch Stoffwechselvorgänge. Im Magen so dringend benötigt, kann ein zu hoher Säureanteil in anderen Teilen unseres Körpers allerdings Schaden anrichten. Wer juiced, gönnt seinem Verdauungssystem eine kurze Verdauungsauszeit, zugleich wird der Körper mit Nährstoffen geflutet. Ein frischer, kaltgepresster Saft am Morgen auf nüchternen Magen, ist eine basische Wohltat für den aufwachenden Körper, der in Ruhe des Nachts entgiftet hat und nun  die überflüssigen Stoffe loswerden möchte. Ein übersäuerter Körper kann somit mit zahlreichen basischen Pflanzenstoffen gefüttert werden – er erhält die Vitamine, Mineralien und Enzyme quasi als Gutschein, ohne in harte Verdauungsvorleistung gehen zu müssen. Die Pflanzenstoffe gehen mittels des Safts in nur wenigen Minuten über in die Blutbahn.

 

Basen-Power! Juicing ist eine perfekte Entsäuerungskur
Wer es ganz einfach haben will, beginnt zum Beispiel morgens mit heißem Wasser und Zitrone – ein pure Basen-Dusche für Magen-Darm. Denn obwohl Zitrone sauer schmeckt, gehört sie zu den Top Basenlieferanten. Der Messwert zum Thema Säure-Basen-Haushalt ist der ph-Wert, der die Konzentration von Wasserstoff-Ionen pro Liter wässriger Lösung misst. Reines Wasser hat einen Wert von 7. Dieser Wert stellt auf der ph-Skala den Neutralpunkt dar. Liegt der Wert unter 7, dann spricht man von sauer, liegt er darüber, ist er basisch. Diesen Wert kann man auch selbst zu Hause mittels Urincheck ermitteln. (Details hierzu findest Du beim Zentrum der Gesundheit) Je nachdem in welchen Organen oder Körperflüssigkeiten (wie Blut, Lymphe, Speichel oder Urin) der ph-Wert gemessen wird, unterscheiden sich die Richtwerte. In unseren Zellen und im Zwischenzellbereich liegt der ph-Wert im schwach basischen Bereich (7,0-7,4). Auch Blut liegt bei einem ph-Wert von 7,35-7,45, während im Magen ein saures Millieu von 1,5-3,0 vorliegt.

 

Die Auswahl an basenreichen Nahrungsmitteln ist riesig. Hier eine Liste an basischen Zutaten für Deine Saft-Ideen!

  • Ein ausgeglichener ph-Wert im Körper beeinflusst
  • die Struktur und Funktion von Eiweißmolekülen
  • Durchlässigkeit  (Permeabilität) von Zellwänden (Membranen)
  • Verteilung von Elektrolyten
  • Funktion des Bindegewebes

 

Hier habe ich eine Auwahl an basischen Zutaten zusammengestellt, die Dich hoffentlich auf zahlreiche basische Juice-Rezept-Ideen bringt. Viel Freude dabei & Let’s juice

 

Gemüse
Artischoke, Aubergine, Blattspinat, Sellerie, Blumenkohl, Bohnen (grün), Brokkoli, Chicoree, Chinakohl, Eisbergsalat, Endivien, Erbsen (grün), Feldsalat, Fenchel, Paprika, Grünkohl, Gurke, Kohlrabi, Kohlrübe, Kopfsalat, Kürbis, Lauchzwiebel, mangold, Merretich, Möhre, Oliven, Pak Choi, Pastinake, Porree, Radicchio, Radisechen, Rettich, Romanasalat, Rosenkohl, Rotkohl, Sauerkraut, Schwarzwurzel, Spargel, Spinat, Spitzkohl, Tomate, Topinambur, Weiße Rübe, Weißkohl, Wirsing, Zucchini, Zuckermais

 

Obst
Acerola, Ananas, Apfel, Aprikose, Avocado, Banane, Birne, Brombeere, Dattel (getrocknet), Erdbeere, Feige, Feige gerocknet, Granatapfel, Grapefruit, Guave, Hagebutte, Heidelbeere, Himbeere, Honigmelone, Johannisbeere (rot, schwar, weiß), kaki, Kantalupe, Kiwi, Limette, Litschi, Mandarine, mango, Mirabelle, Nektarine, Ornage, Papaya, Passionsfrucht, Pfirsich, Pflaume (getrocknet), Preiselbeere (frisch), Quitte, Sauerkirsche, Schlehe, Stachelbeere, Süßkirsche, Walderdbeere, Wassermelone, Weintraube (rot, weiß), Zitrone,

 

Kräuter
Basilikum, Brunnenkresse, Dill, Estragon, Knoblauch, Kerbel, Kresse, Liebstöckel, Lorbeer, Löwenzahn, Majoran, Okra, Oregano, Petersilie, Pfefferminz, Rosmarin, Salbei, Sauerampfer, Schnittlauch, Thymian, Wacholder, Melisse,

 

Gewürze
Anis, Apfelessig, Chili (Cayenpfeffer), Currypulver, Kapern, Kardamom, Koriander, Kreuzkümmel, Kurkuma, Muskatnuss, Paprika, Pfeffer (schwarz), Vanilleschote, Zimt

 

Pflanzenfette und -öle
Kokosfett, Leinöl, Olivenöl, Sesamöl, Rapsöl, Wallnussöl

 

Sprossen und Keime
Frische Bambussprossen, Mungbohnen (neutral), Sojasprossen (neutral)
Nüsse und Samen, Marone, Kokosnuss, Haselnuss, Mandel, Mohn, Pekannuss, Pistazie

 

Pilze
Champignon, Morchel, Pfifferling, Shiitakepilz, Steinpilz

Pop-Up Tea

Berlin Tipp: Tea-to-Go im Hauptbahnhof. Mitten in dem hektischen Koffertreiben funkelt die Pop-Up Box von Teatales mit seinen frischen, bunten Farben und exotischen Gerüchen – eine kleine Oase mit erlesenen Teesorten aus der ganzen Welt – 100% organic.

Ich stehe vor über 20 Schnuppergefäßen angefüllt mit Grüntee, Schwarztee, Früchtetee und Matcha – als Nina Schröder mich fragt: “Und? Welcher darf´s denn sein?” Obwohl ich gerne Kräuter-, Pfefferminz- oder auch Ingvertee trinke, habe ich dennoch von Tee nicht so wirkich Ahnung und frage: “Welcher bringt mich denn morgens auf Trapp, und welchen würdest Du mir für den Abend empfehlen?”

Daraufhin erhalte ich von Nina, Gründerin Teatales, eine 1A Teeberatung. Während wir entlang der Regale und der stylischen Aromabar schlendern, und sie mir die feinen Unterschiede der einzelnen Sorten erklärt, kommt ein Bahn-Reisender nach dem Anderen und zieht weiter mit Soya-Matcha-to-go, Berry-to-go oder auch Grüntee-to-go.

 

“Wir gehen bewusst mit unserem Angebot dorthin, wo sich nur wenige mit Tee hintrauen – mitten hinein in den Trubel. Wir wollen das Ganze etwas lockerer und spielerischer angehen, und unsere hochwertigen Tees insbesondere To-Go anbieten.” Dazu gibt es seit ein paar Stunden auch eine App, bei der man easy bereits im Zug seinen Tee in Ruhe auswählen, bestellen und mit Paypal bezahlen kann. Der Tee wird fertig gemacht und braucht nur noch am Pop-Up Store abgeholt werden. Das ist sicherlich interessant für Pendler in der Früh, denn Teatales hat bereits ab 6:30 geöffnet, und dies bedeutet Prime-Time am Hauptbahnhof. Mein Blick fällt auf einer der hellen Holzschachteln mit 4 kleinen, unterschiedlichen Teesorten.

Diese kann man sich selbst zusammenstellen. Nach längerem Gefachsimpel weiß ich dann, was in die Box kommt: Für den Morgen nehme ich den Good Morning Mate Tea und dazu – logisch – den Greentea namens Forever Young ;-). Für den Abend gibt es die Erholungsrunde mit Roibos Tee Good Night, und falls es doch noch weiter gehen soll: Ride the Night! Das ist ebenfalls ein Mate-Tee, der mich dann hoffentlich wieder neu aufleben lässt. Ach, und da fällt mir sodann auch wieder der Sommer ein und im Hinterkopf ploppt in der linken Ecke die Bikini-Figur auf – und in der rechten Ecke der Beach-Cocktail! “Habt Ihr auch was zum Entgiften?”, frage ich. “Ja klar!”, lacht Nina begeistert. “Hier, nimm den Detoxtee. Das ist eine Mischung aus Mate-Tee, Spirulina, Puh Erh Tee und Zitrone.” Perfekt, ich bin ausgestattet – jetzt kann die Reise losgehen. Und wenn die Deutsche Bahn ihr Menü im Bord-Restaurant wieder mal erneuern sollte, lautet mein Tipp: Weg mit Euren alten Teebeuteln und her mit Teatales-to-Go! Meine augewählten Tees schmecken wirklich super gut – alle heute durchgetestet. Habt ein schönes, langes erholsames Wochenende. Let’s juice!

Ick hab dicke Nüsse!

Pures Gold! Vor ein paar Tagen sind bei mir zu Hause 8 frische, junge, grüne Trinkkokosnüsse von Kulau eingetroffen. Hurra – das gibt es nicht alle Tage bei mir auf dem Speiseplan. Frisches Kokosnusswasser ist der reinste Karibik-Urlaub und die wahre Portion Power direkt von Mami-Nature.

 

Hier ein paar Benefits auf einen Blick

1. Ciao Kilos
Kokonusswasser enthält sehr wenig Fett

 

2. Anti-Aging
Schöne Haut durch eine Vielzahl von Zytokinen

 

3. God bye Hangover
Die Elektrolyte erhöhen den Körperfluss & helfen Dir wieder auf die Sprünge

 

4. Unterstützt die Verdauung
Kokosnusswasser enthält viele wasserlösliche Ballaststoffe

 

5. Bringt den Flow
Wirkt isotonisch (schützt vor Dehydrierung) – Sportler wissen Kokosnusswasser zu schätzen

 

6. Blutdrucksenker
Kokosnusswasser reguliert den Blutdruck durch die ausgewogenen Mischung an Elektrolyten

 

Doch die alles und entscheidende Frage ist ja nun: Wie geht sie auf – die Kokonuss?

Schließlich liegen vor mir in der Schatztruhe rund 2,5 Liter flüssiges Pflanzengold. (Ca. 250 bis 450 ml pro Nuss) Hierzu gibt es einen speziellen Kokosöffner im Kulau-Shop – unbedingt dazu bestellen! Mit diesem mache ich mich sogleich an die erste Nuss heran. Und Tatsache – es ist ganz leicht – logisch, wenn man so erfahren im Korkenziehen ist, wie ich es bin Am Einfachsten finde ich es, wenn man zunächst die “Blätterhaube” abnimmt, denn darunter ist die Schale der Nuss sehr weich, so dass der “Kokosnusszieher” – auch genannt Cocolinda – mit 1-2 Drehbewegungen schon ein Loch gebohrt hat. Vorsicht: Der Saft kann ein wenig entgegenglucksen – deshalb öffne ich die Nüsse meist im Spülbecken oder in einer großen Schale.

Und dann kommt das große Vergnügen: Strohalm rein – Augen zu…ohne Worte.

Hierzu braucht es kein extra Rezept. Die Kokosnüsse sind so rein, frisch und angenehm süsslich im Geschmack, dass sie in sich ein Hochgenuss sind.

 

Eine Kiste mit 8 Nüssen kostet 28,40 Euro – zusätzlich Versand.

Wenn man diesen Schatz nicht für sich behalten möchte, dann ist es mit Sicherheit ein tolles Geschenk für Jemanden, der “healthy living, fresh food & good vibes” liebt!

 

Danke Kulau, dass es Euch gibt. Ihr macht Euch viel Mühe, dieses Gold von da drüben nach Deutschland zu holen – inklusive Nachhaltigkeit. Bravo!!!

Juice Tatoos

Berlin-Tipp: The Juice Company
Hier tut sich so Einiges in der Brunnenstrasse ab Weinbergspark hinauf Richtung Wedding. Die Galerienszene wächst, die Start-Ups florieren im Co-Working Space Factory  – check it out! – und ein Cafe nach dem Anderen kümmert sich um die gute Portion Healthy Living. Seid einigen Wochen neu dabei sind Conny, Fernando und ihr Team von The Juice Company. Endlich. Hier sind Juice und Smoothie nicht nur auf die Karte geschrieben, sondern gleich die gesamte Nature-Power in wunderschönsten Tatoos auf ihren Körpern etabliert.

Juicing ist Kunst – und wer es liebt zu kochen, sollte sich das Kapitel Juicing einmal näher anschauen. Einmal amgefangen, wird es zum puren Sinneserlebnis und flutet den Körper mit Nährstoffen.


Conny ist der Juice-Chef, Fernando der Food-Chef. Zusammen ergibt das eine spannende Mischung, die definitiv Frühstück und Lunch auf hervorragend frische Weise abdeckt. Schon seit Jahrzehnten sind Beide Kenner der Gastroszene. Bevor der gebürtige Schwede nach Berlin kam, war Conny Besitzer von gleich drei erfolgreichen Coffebars in Stockholm. Und Fernando – halb Mexicaner-Amerikaner, teilweise aufgewachsen in Deutschland, hat die verschiedensten internationalen Gastro-Stationen in seinem Leben gemeistert. “Ich liebe Menschen mit Passion, und ich bin einer von ihnen mit dem Faible für frisches, gutes Essen!” Und genau das ist das Schöne bei der Juice Company: Alles wird mit Leidenschaft zum Detail frisch zubereitet. Vom Juice oder Smoothie, rüber zu Sandwiches und dem – mhmmm – so guten Cappuccino. Also entscheide ich mich für einen Red Dragon Juice und – statt Müsli – für die Acai-Bowl.

Die Tür steht weit offen. Wer nicht draussen sitzen möchte, findet an dem Holztisch in der Juice-Bar sicherlich ein Plätzchen an der Fensterbank. Dort lässt sich gemütlich in den ausliegenden Kunst- und Design-Magazinen blättern oder das Treiben durch das große Fenster auf der Strasse beobachten. Inzwischen kennt das Team ihre Nachbarschaft schon gut, da sie sich mit Allen austauschen, die im Laufe des Tages vorbeiziehen. Sie fragen nach, ob es einem gut schmeckt und sind offen für weitere kulinarische Ideen. Auch halten sie bereits Ausschau nach einer zweiten guten Location, um den nächsten Kiez zu erobern. In mein Kiez-Herz haben sie sich definitiv mit Acai & Co hineingesetzt. Auch die anderen Power-Säfte sind sehr zu empfehlen. Und übrigens, Harry: You are doing a fabioulous job as Master Juice Barista! Let’s juice